LokalPlus: Heggener Schützen suchen Tambourcorps

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Heggen. Wahlen, Verabschiedungen, Ehrungen und ein Gremium zur Steigerung der Attraktivität des Schützenfestes: die Jahreshauptversammlung der Heggener Schützen am Samstagabend, 19. Januar, hatte einiges zu bieten.

Nachdem die üblichen Regularien wie Jahresbericht und Kassenbericht abgehakt waren, die neue Datenschutzgrundverordnung das Votum bekommen hatte, folgte der Tagesordnungspunkt "Wahlen". Hier wurde zunächst Wolfgang Orbana in seinem Amt als Schatzmeister der Schützen für weitere vier Jahre betätigt. Auch Beiratsmitglied Patrick Schulte bekam für eine weitere Amtszeit das Vertrauen der 184 anwesenden Schützen.

Nicht mehr zur Wahl stellte sich Beiratsmitglied Uli Scheele. Nach 20 Jahren im Amt und Erreichen der Königs- sowie Kaiserwürde wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Er ist damit das 19. Ehrenmitglied des Schützenvereins Heggen. Zu seinem Nachfolger wurde Sascha Wiese aus der Illeschalde gewählt.

Ebenfalls nicht zur Wiederwahl stellten sich die Fahnenoffiziere Andreas Graetz und Wolfgang Haase. Letzterer ist ab sofort neuer Kaiseroffizier, nachdem Amtsinhaber Emrush Morina sein Amt niedergelegt hatte. Zu neuen Fahnenoffizieren wurden Daniel Gimmerthal und Nils Szameitke gewählt. Volker Korte als dritter Offizier an der ersten Fahne wurde im Amt bestätigt.

Auch bei den Jungschützen gab es altersbedingt einige Veränderungen. Neuer Jungschützenhauptmann ist Noah Wilmes, der damit Jannik Schäfer im Amt folgt. Nachfolger der Jungschützenkönigsoffiziere Yanik Breidebach und Rafael Löb wurden Jan Mertens und Louis Brüser.

Vorsitzender Jochen Schäfer stellte das geplante Gremium zum Steigerung der Attraktivität des Schützenfestes vor. Dieser Zusammenschluss aus Beirat, Offizieren und geschäftsführender Vorstand soll alles auf den Prüfstand stellen und schauen, wo Veränderungen notwendig sind. „Wir sollten dabei nichts ausschließen“, bat Schäfer die Schützen, „Wenn wir uns keine Gedanken machen, ist das fahrlässig.“ So sei es schon die richtige Entscheidung gewesen, das Alter der Jungschützen vor einiger Zeit anzuheben. „Wir haben das Alter auf 23 Jahre rauf gesetzt. So zählen wir heute 68 Jungschützen. Hätten wir dieses nicht gemacht, wären es 28 weniger.“

Sorgen bereitet den Schützen auch die Festmusik. Nachdem sich das Tambourcorps Heggen im vergangenen Jahr aufgelöst hat, rückte hier das Tambourcorps Bamenohl nach, die bis dato als zweiter Spielmannszug im Festzug mitmarschierten. "Dieser zweite Spielmannszug fehlt uns derzeit. Alle Verhandlungen brachten bis jetzt noch nicht den gewünschten Erfolg. Wer also in Heggen spielen möchte, ist herzlich willkommen“, lädt der Vorsitzende ein.

 

 Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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