Die Wilhelmshöhle

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Die Wilhelmshöhle kennt ein jeder Heggener.
Diese befindet sich verdeckt im Felsmassiv des Hörsten im Wäldchen mit großem Pappel-Bestand.


Nachdem die Höhle am 26.02.1874 von Bergarbeitern bei Sprengarbeiten entdeckt wurde, äußerte sich der Oberbergbaurat Hund nach Untersuchung der Höhle wie folgt:
"Die Heggener Höhle, die wir heute Wilhelms-Höhle getauft haben, übetrifft an primitiver Schönheit bei weitem die Dechenhöhle. Die Tropfsteinbildung in derselben übertrifft an Großartigkeit alles, was ich bisher gesehen habe. Der Hauptgang der Höhle hat eine Länge von 135 Metern. Die bisher aufgedeckte Höhle hat 6 große Hallen in einer Höhe von 30 bis 40 Fuß. Die eine davon hat man Konzerthalle, eine andere Neptunhalle genannt, eine dritte, die ein madonnenähnliches Bild schmückt, nannte man Kapelle. Die Breite der Hallen beträgt 2 bis 10 Meter. Genaue Messungen haben festgestellt, dass noch eine Seitenhöhle von 170 Meter Länge vorhanden ist. In der Höhle wurden eine Menge fossiler Überreste vorsintflutlicher Dickhäuter gefunden."
Die Höhle wurde nach dem damals regierenden Kaiser Wilhelm I benannt.

Heute ist von all der Herrlichkeit der Natur nicht mehr viel zu sehen, da die Besatzungsmächte nach dem ersten Weltkrieg ungeheuere Tropfsteinmengen entfernten und waggonweise verschickten.

Im II. Weltkrieg wurden in den Hauptgängen der Wilhelmshöhle treppenartige Stufen ausgebaut. Sie diente in dieser Zeit als Luftschutzraum.

Ein Betreten der Höhle ist nicht mehr möglich, da diese aufgrund von losen Gesteinsbrocken durch einen Metallgitterzaun abgesperrt ist.

 

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