Hochwasser...

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Heute können wir uns kaum noch eine Vorstellung davon machen, welche verheerenden Ausmaße das Hochwasser der #Bigge in früheren Zeiten annehmen konnte.

Seit den 1960er Jahren kann die #Biggetalsperre mit ihrem großen Speichervermögen größere Regenmengen im Herbst und das Schmelzwasser im Frühjahr aufnehmen, so dass extreme Hochwasser unwahrscheinlich geworden sind. Das war früher anders. Es kam immer wieder vor, dass sich im November (Katharinenflut) oder zur Zeit der Schneeschmelze das ganze Biggetal in einen reißenden Strom verwandelte. Dann standen die Ahauser Wiesen komplett unter Wasser. Der Weg zur Ahauser Mühle war vom dama-ligen Hochofen der Kalkwerke bis zur Mühlenbrücke überflutet. Die Straße nach #Finnentrop konnte ab der Hustert nicht mehr passiert werden.
Die höchste Flut wird vom 24. November 1890 gemeldet. Im Zeitungsbericht des 1. Quartals 1891 berichtet der Amtmann D'ham: „Im November 1890 war eine starke Flut als Folge starker Regenfälle. Dann kam starker Frost bis Ende Januar. Darauf folgte Hochwasser mit Eisgang, da der Boden 1 m tief gefroren war. Viele Kartoffeln sind verfroren. Hohe Heizkosten führten zu Kohleknappheit".
Die Bilder zeigen ein Hochwasser am Ahauser Stausee, kurz nach seiner Fertigstellung 1938 und das Biggehochwasser an der alten Biggebrücke in Altfinnentrop (leider undatiert).

 

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